Die erfolgreichsten Comicverfilmungen

Filme, HP Category3 — Von Claudia in 18. November 2011 11:02

Wenn es darum geht einen Comic auf die Leinwand zu bringen, brauchen selbst große Regisseure ein gutes Händchen und eine Portion Glück, damit der Film erfolgreich vom Publikum angenommen wird. Viele Comicverfilmungen trafen nicht den Geschmack der Zuschauer und verschwanden schnell wieder.

Im Netz der Spinne – Spiderman

Zu einem der erfolgreichsten Comics, die zum “Leben” erweckt wurden, gehören die drei Spiderman Filme. Der radioaktiv verseuchte Spinnenmann, mit der Mission gegen das Böse anzukämpfen flimmerte zuerst als Spiderman TV Serie auf den Bildschirmen, schon allein dadurch stieg die Popularität. Im Jahr 2002 wagte der Regisseur Sam Raimi den Versuch Spiderman auf die Kinoleinwand zu bringen. Für die Hauptrolle verpflichtete er Tobey Maguire. Der Sprung zur Comicverfilmung gelang: Spiderman spielte bis August 2002 weltweit über 807 Millionen US-Dollar ein. Auch die Fortsetzungen Spiderman 2 (2004) und Spiderman 3 (2007) konnten nahtlos an den ersten Teil anknüpfen: Die Einspielergebnisse lagen wieder weit über der 500 Millionen US-Dollar Grenze. Zudem ist die Produktion des dritten Teils mit einem Budget von 258 Millionen US-Dollar die zurzeit drittteuerste Kinoverfilmung.

Die sündige Stadt – Sin City

Vielleicht ist Ihnen Sin City von Frank Miller schon einmal zu Ohren gekommen. Auch hier verlief die Adaption in eine Comicverfilmung erfolgreich. Als Regisseure waren Robert Rodgriguez und der Autor Frank Miller am Werk. In der sündigen Stadt verfolgt der Zuschauer das Leben und Sterben der unterschiedlichsten Charaktere auf brutalste Art und Weise. Vereinzelt kreuzen sich zwar die Geschichten der Figuren, aber die Handlungen spielen weitestgehend unabhängig voneinander. Stilistisches Mittel des Filmcomics ist die komplette Schwarz Weiß Haltung, die ab und zu durch Eyecatcher in Form von Rot-Tönen unterbrochen wird (Rote Lippen, Rotes Kleid usw.) Stars wie Clive Owen, Bruce Willis oder Jessica Alba hauchen den Figuren Leben ein. Trotz der geringen Vergabe von Filmkopien an die Kinoketten und einer hohen Altersfreigabe, erreichte der Film am Startwochenende in Deutschland ein Einspielergebnis von knapp zwei Millionen Euro. Insgesamt sahen Sin City über 1,15 Millionen Zuschauer in Deutschland. Am Eröffnungswochenende in den USA spielte die Comicverfilmung rund 28 Millionen US Dollar ein.

In den Fängen einer Fledermaus – Batman

Wenn die schwarze Fledermaus an den Nachthimmel projiziert wird, ist dies das Zeichen für Batman. Der Fledermaus Mann sorgt für Recht und Ordnung in Gotham City. Nur wenige Personen, darunter sein treuer Butler Alfred, wissen wirklich welche Identität sich hinter Batman verbirgt: Der Milliardär Bruce Wayne. Bereits im Jahre 1939 entstand die Figur Batman von dem Autor Bill Finger, der sich durch die schwarze Gestalt Zorros und der Comicfigur The Shadow beeinflussen ließ. Nach einigen Zeichentrick- und TV Serien, von denen immer noch Folgen gedreht werden, schaffte es 1943 der erste Batman Film (The Batman) unter der Regie von Lambert Hillyer auf die Leinwand. In der Hauptrolle war Robert Lowery als Batman zu sehen. 1989 begann dann eine Filmreihe: Regisseur Tim Burton verfilmte Batman und Batman Returns (1992). Für beide Teile übernahm Michel Keaton die Hauptrolle. Durch eine einzigartige Werbekampagne, verbunden mit der Affäre um Prince und der Hauptdarstellerin Kim Basinger, erlangte Batman durch Kino und Video weltweite Einnahmen von 1,4 Million US-Dollar. Sein Nachfolger Batman Returns war dagegen nicht so erfolgreich und spielte trotz eines verdoppelten Budgets weltweit nur 267 Millionen US-Dollar in die Kinokassen. Der im Jahr 2008 erschienene Batman Film The Dark Knight, ist zweifellos der bisher erfolgreichste Film der Reihe. Er belegt auf der Liste der weltweit erfolgreichsten Filme Platz 10. Allein in den USA spielte er 533 Millionen US-Dollar ein. Regie führte Christoper Nolan, Christian Bale als Batman und Heath Ledger in der Rolle des Jokers taten ihr Übriges, um die Charaktere zum Leben zu erwecken. Dabei wurde die einzigartige Spielkunst von Heath Ledger mit einem Oscar 2009 gekrönt. Daneben war der Film für weitere Oscar Trophäen nominiert.

Foto: Deklofenak – Fotolia.de

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